Ein Abschluss. Ein Anfang.
Von links: Miranda van Koeveringe-Makken, Mitgliederbeauftragter Christian Kaiser, Torsten Bauer und Corinna Engelke. Die Niederlage würdig akzeptiert, die Aufgabe bis zuletzt mit Fleiß und Freude erfüllt: So kam Torsten Bauer am 29. Oktober im Restaurant Orchidee letztmals in seiner Eigenschaft als Bürgermeister der Stadt Uslar mit seinen Parteifreundinnen und Parteifreunden zusammen. Die dankten ihm beim traditionellen Pekeressen mit viel Applaus: "Respekt", sagte CDU-Vorsitzender Stephan Kaiser.
Dass die Bergbräu-Brauerei bleibt, war eine besonders gut aufgenommene Nachricht des Abends. Vorausgegangen waren viele Gespräche, berichtete Torsten Bauer, der direkt von einem bewegenden Abschied durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung aus dem Rathaus gekommen war. Nach 14 Jahren als Bürgermeister mit sich im Reinen, hob er vor allem heraus, dass Uslar bei der frühen Bildung gut dasteht: Dank gut ausgestatteter Kitas und Grundschulen der Stadt gehen die Kinder mit besten Voraussetzungen in ihr weiteres Leben: "Ein harter Standortfakter zugunsten Uslars", sagte Torsten Bauer. Er wird als stellvertretender Kreis- und Stadtverbandesvorsitzender weiterhin in der CDU aktiv sein, beruflich führt der Weg des Volljuristen wieder zur Landespolizeischule Hann. Münden .
Kreisvorsitzender David Artschwager lobte die preußischen Tugenden Torsten Bauers. Im Blick auf die Kreispolitik sagte er, die SPD könne den Kreistag nach den Verlusten am Wahltag nicht mehr so dominieren wie bisher.
Die Kommunalwahl war auch ein Thema der Worte von Stephan Kaiser, der die anwesenden Fraktionsmitglieder im Rat vorstellte und zudem zwei neue CDU-Mitglieder beim Pekeressen begrüßen konnte: Corinna Engelke aus Fürstenhagen und Miranda van Koeveringe-Makken, die aus den Niederlanden nach Schoningen gezogen ist.
Die beiden Neuen nutzen den Abend wie alle anderen für viele angeregte Gespräche über die Demokratie vor Ort oder in Berlin. Pekeressen: Fortsetzung folgt.