Wirtschaft, Rad & Wir-Gefühl
Uslar, 23. Mai 2026. Wofür steht die CDU in Uslar? Gegen die AfD, für das Wir im Uslarer Land, für eine starke Wirtschaft, für das Straßen- und Radwegenetz, für den Erhalt der Dorfgrundschulen - das sind nur einige der Stichpunkte dazu. Kurz vorm Tag des Grundgesetzes am 23. Mai haben sich die CDU-Kandidatinnen und -Kandidaten für den Stadtrat im Restaurant Orchidee in Uslar über Schwerpunkte ihres Einsatzes für die Kommunalpolitik ausgetauscht.
Ein Thema: Für die CDU Uslar ist die AfD kein demokratischer Mitbewerber und keine Alternative, sondern der Abstieg für Deutschland, demokratiefeindlich, antisemitisch und nationalistisch. Eine Dokumentation und Argumente dazu stehen online auf www.cdu-uslar zum Download bereit.
In einer Runde, in der alle zu Wort kamen, ging es um die persönliche Motivation für das Engagement vor Ort. Häufig genannt wurde unter anderem, dass die Sollingstadt Uslar mit ihren Dörfern viel Lebensqualität und viele Möglichkeiten bietet, so zum Beispiel bei den Kosten für Wohnen. Die vielen Vorteile des Uslarer Landes und seine regionale Vielfalt will die CDU sichtbarer machen, sowohl für das Selbstbewusstsein der Menschen als auch für den Tourismus. Handwerk, Landwirtschaft, Vereine, Kirchen und Verbände – sie alle und mehr prägen das Leben in Uslar und den Dörfern.
Auch der Ausbau des Radwegenetzes ist ausdrücklich Anliegen der CDU-Kandidaten, hier beispielsweise der Lückenschluss zwischen Schoningen und Vernawahlshausen oder auch innerörtliche Fahrradstreifen. Neben den Straßen und dem ÖPNV stehen aber auch barrierefreie Gehwege (sowie auch mehr barrierefreies Wohnen) im Fokus.
Großes Anliegen der CDU sind bessere Möglichkeiten für die Wirtschaft, unter anderem durch mehr Gewerbeflächen. Dies sei auch das A und O für die Finanzierung städtischer Leistungen, darunter etwa zur dringend notwendigen Reparatur des kommunalen Straßennetzes.
Einvernehmen bestand über den Erhalt der städtischen Grundschulen, auch auf den Dörfern. Die Sollingstadt ist eine Landgemeinde, deren kommunales Angebot dezentral ist und über die Kernstadt hinausreicht.
Die Diskussion fortsetzen wird die Runde im Juni auf dem Hof Krämer in Sohlingen. Das Wahlprogramm wird die CDU im Laufe des Sommers beschließen.
Die CDU tritt bei der Kommunalwahl am 13. September mit folgenden 17 Kandidatinnen und Kandidaten für den Stadtrat an.
1. Stephan Kaiser (Uslar, Verwaltungsangestellter)
2. Elke Gropp (Uslar, Rentnerin und Dozentin)
3. Nils Kadoke (Schönhagen, Soldat)
4. Stefan Kreike (Gierswalde, kaufm. Angestellter)
5. Sacha Schünemann (Volpriehausen, Fitnesstrainer und Studioleiter)
6. Stephan Sielhorst (Allershausen, Prokurist)
7. Dirk Warmuth (Wiensen, Geschäftsführer)
8. Benjamin Olschewski (Fürstenhagen, Ingenieur)
9. Carsten Krämer (Sohlingen, Landwirt)
10. Annekathrin Schietzoldt (Vahle, Rentnerin)
11. Uwe Dickhut (Offensen, Dipl.-Ingenieur)
12. Katherina Meinhardt (Uslar, Altenbegleiterin)
13. Bernhard Ziaja (Uslar, Rentner)
14. Emanuel Brecht (Uslar, Rentner)
15. Birgitt Ebeling (Allershausen, Stadtassistentin)
16. Monika Gärtner (Wiensen, Rentnerin)
17. Sebastian Wetzstein (Uslar, RA-Fachangestellter)
Mehr Infos und Fotos:
17 für den Stadtrat
8 für den Ortsrat Uslar
7 für den Kreistag
Torsten Bauer für die Bürgermeister-Direktwahl