CDU Stadtverband Uslar
Uslar und die Dörfer - bereit für mehr!

Viele Gründe, stolz zu sein

Überall Krisen und Sorgen - doch der Blick auf die Stadt Uslar gebe Zuversicht. Und "ich bin stolz, Bürgermeister dieser Stadt zu sein", sagte Torsten Bauer (CDU) in seiner teils emotionalen Rede beim Neujahrsempfang von Stadt und Stadtjugendring am 10. Januar vor rund 250 Gästen in der Mehrzweckhalle in Schönhagen. 

Mit Bürgermeisterkette: Torsten BauerMit Bürgermeisterkette: Torsten Bauer

Deren Begrüßung hatte Silke Utermöhle vom Förderverein der Mehrzweckhalle übernommen und kurz dessen Einsatz vorgestellt. Für den Stadtjugendring hob Hannah Witschorek hervor, dass im Zusammenwirken mit der Stadt die Planung des anvisierten künftigen Jugendzentrums im ehemaligen TÜV-Gebäude weit vorangekommen sei. Auch Ortsbürgermeister Herbert Hühne zog dem Klagen über manchen Verlust (Post, Sparkasse, Laden) den Blick auf das Positive vor - wie eben die Mehrzweckhalle und das Wirken der Ehrenamtlichen dort.  Als Wünsche des 1000-Einwohner-Dorfes nannte er eine gute Radverbindung nach Neuhaus und eine Anbindung der B241 südlich an Uslar vorbei über Wesertal an die B80, damit das Ahletal vom Durchgangsverkehr entlastet werde.

Brückenschlag
Den Gedanken des Brückenschlags der B241 von Bollensen südlich an Uslar vorbei und über Vernawahlshausen an die B80 griff Torsten Bauer auf. Das Ahletal sei so schön - und das solle es bleiben. Die Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur sei weiterhin existenziell für Uslar (u.a. Haltepunkt Verliehausen). 
Stolz sei er auf die gewonnene Unabhängigkeit in der Stromversorgung: Die Stadtwerke haben die Mittelspannungsnetze für die gesamte Stadt übernommen, ein Projekt seit Jahrzehnten. Wichtig auch das Thema Zivilschutz: In allen Ortsteilen wurden bereits Notfall-Anlaufpunkte eingerichtet, und die Verwaltung habe einen Stab gebildet.
Eine gute Nachricht hatte er insbesondere für die Frauen mitgebracht. Für die Fortführung der Gynäkologie am Eichhagen, für die der bisherige Träger Helios schon das Aus verkündet hatte, liege ihm die Zusage vor. Die Stadt werde sich weiter intensiv für die Gesundheitsversorgung einsetzen, insbesondere auch im Bereich notärztliche Rettung. Dasselbe gelte für die flächende Breitbandversorgung für die Digitalisierung. Uslar sei auch wieder ausgezeichnet als Qualitätsregion Wanderbares Deutschland. Zudem nannte er das Reittherapiezentrum unterhalb der Feriendorfes 

Neuer Polizeichef - Gäste aus Schlochau
Die gute Vernetzung der Stadt dokumentierte Uslars Polizeichefin Cornelia Klausch. Sie hatte Ingo Siese mitgebracht, der demnächst ihr Nachfolger wird. Der bisherige Leiter der Autobahnpolizei Göttingen nutzte die Gelegenheit machte sich in vielen Gesprächen bekannt.
Begrüßen konnte der Bürgermeister zudem Gäste aus der polnischen Partnerstadt Schlochau (Czluchow), die auf Einladung des VfB nach Uslar gekommen waren.
Auch die politische Ebene war stark vertreten, darunter mit einem großen Teil der Spitze der Kreis-CDU mit dem Landratskandidaten Thorsten Kühn und Kreisvorsitzendem David Artschwager. Auch die Bürgermeister von Bodenfelde und Northeim, Dietmar Wucherpfennig und Simon Hartmann sowie Landtagsabgeordneter René Kopka waren der Einladung gefolgt. 

Viele wirken mit
"Zusammenhalt ist unsere größte Ressource", das war ein prägender Satz der Bürgermeister-Rede, der dies mit dem Dank an viele einzelne Akteure verband. Uslar habe ein Badeland und ein Freibad in Volpriehausen, letzteres hoffe man mit Mitteln aus der Sportmilliarde des Bundes und dank der Bollert-Initiative wieder reaktivieren zu können. Er dankte für den Einsatz zahlreicher Initiativen, Vereine und Organisationen und Ehrenamtlicher: Darunter unter anderem für die Hilfe für die Flüchtlinge, in Pflegeeinrichtungen, Kitas, Schulen, Bürgerenergiegenossenschaft, Jägerschaft, DRK-Fahrdienst, den Literatur- und Kunstkreis. Ebenso dankte er auch den städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen, exemplarisch dem Bauhof unter seiner neuen Leitung sowie im Kulturbereich das Museum, namentlich dessen Leiter und Stadtarchivar Dr. Daniel Althaus.
Besonders griff der Bürgermeister die Bedeutung der Feuerwehren heraus, deren Zuverlässigkeit und Kameradschaft beispielhaft sei. Er erinnerte an das Feuer am Gymnasium Uslar und den Waldbrand bei Verliehausen. 

Kommunalwahl
Torsten Bauer rief zudem auf, sich an der Kommunalwahl am 13. September zu beteiligen. Die Politik bestimme in vielen Bereichen unseres Lebens vor Ort. Zur Wahl stehen Stadtrat, Ortsrat, Kreistag und Bürgermeister. Er zitierte den ersten Bundeskanzler Konrad Adenauer: „Die Einheit Europas war ein Traum von wenigen. Sie wurde eine Hoffnung für viele. Sie ist heute eine Notwendigkeit für uns alle.“
"Sprechen Sie gut über die Stadt Uslar, dann tun andere es auch", so schloss der Uslarer Bürgermeister seine Rede und wünschte allen ein frohes und glückliches neues Jahr 2026.

Viel Applaus für Programm
Der Gesangsverein Schönhagen unter der Leitung von Bernd Kostjutschenko begeisterte mit seinem musikalischen Programm, darunter "Freiheit" von Marius Müller Westernhagen. Er erhielt ebenso großen Beifall wie auch die Hip-Hop -Tanzgruppe des TSV Schönhagen. Und Ortsbrandmeister Sven Hinnüber lud musikalisch unterstützt zum Jubiläum 100 Jahre  Freiwillige Feuerwehr Anfang Juli ein.